Wenn 1825 Kunstwerke ein Auswahlverfahren
passieren und davon schließlich 298 übrig bleiben, bedeutet das
schon was, wenn man zu diesem erlesenen Kreis gehört. Wenn man dann noch
weiß, dass die ausgewählten Werke nun in den Ministerien des Bundes
in Berlin hängen werden, kann man es wohl getrost als Ehre"
bezeichnen, dabei zu sein. Drei Unterallgäuer Künstlern ist es gelungen,
eines ihrer Bilder dort unterzubringen.
Pit Kinzer aus Markt Rettenbach, Georg Kleber, gebürtiger
Rettenbacher und nun in Augsburg, und Felix Furtwängler aus Dietratried
sind nun Teil der Graphischen Sammlung, die aus Mitteln der Ministerien finanziert
wurde.
Offiziell heißt es dazu unter anderem: Die langen
Flure insbesondere der alten, jetzt restaurierten Bauten, in denen sich Zeitschichten
von Wilhelminischer Zeit, des Dritten Reiches und der DDR überlagern,
verlangten sichtlich nach Bildern." Man kann nur hoffen, dass die Werke
nun auch einen positiven Einfluss auf das Regierungshandeln ausüben.

Unterallgäuer hängen nun
im Regierungsviertel
Kunstwerke von Kinzer,
Furtwängler und Kleber
Memmingen (vol)